Hundeerziehung & Hundetraining eBook | Hunde erziehen

Hundeerziehung - Hund richtig erziehen und trainieren!

Ihr Hund hört nicht auf Sie? Er zieht beim Gassi gehen, bellt und greift andere Hunde an? Damit ist jetzt Schluss! Denken Sie immer daran: SIE SIND DER CHEF!

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Hundeerziehung & Hunde-Training: Sich einen Hund als neues Familienmitglied anzuschaffen ist eine große Entscheidung, die auch mit der entsprechenden Verantwortung einhergeht, denn immerhin lebt ein Hund durchaus einige Jahre lang. Die meisten Menschen möchten sich dann natürlich einen kleinen Welpen zu sich holen, dem sie beim Aufwachsen zusehen können und an dem man noch möglichst lange seine Freude haben kann. Auch der Umstand das ein Welpe normalerweise noch keine negativen Erfahrungen gemacht hat oder schlechte Verhaltensmuster erlernen konnte ist für viele ein Grund, sich einen jungen Hund zu holen. Wichtig ist dann aber auch, sich von Beginn an der Welpenerziehung zu widmen, denn nur wenn man früh genug mit der Arbeit am Hund beginnt und diese auch konsequent umsetzt, kann man erreichen den Hund zu erhalten, den man selbst sich vorstellt.


Hundeerziehung für Welpen

Inhalt des eBooks:

Hunde-Training und Hundeerziehung – so macht man es richtig!

Ein wichtiger Faktor in der Welpenerziehung ist dabei allerdings auch die Rasse, welcher der Hund entstammt, denn alle Rassen haben ihre Besonderheiten, die bei der Erziehung eine Rolle spielen können. Bei Jagdhunden beispielsweise ist das sofortige Zurückkommen beim Freilaufen und das Unterlassen der Jagd eine große Erziehungsaufgabe, während ein Hütehund sicherlich andere Schwerpunkte legen wird. Der erste Schritt in der Welpenerziehung wird jedoch in aller Regen immer sein, das neue Mitglied der Familie stubenrein zu bekommen und ihm beizubringen, wo er seine Notdurft verrichten kann. Dicht gefolgt ist dieser wichtige Bestandteil von Sozialverhalten mit anderen Hunden und dem spielerischen Erlernen der ersten Kommandos, dem Erlernen welchen Platz im Rudel der Welpe einnehmen soll und wer zuhause das Sagen hat. Gerade wer bisher wenig Erfahrung mit Hundeerziehung hat, sollte sich im Falle einer anstehenden Welpenerziehung auf jeden Fall erfahrene Hilfe suchen, um sich das Ganze ein wenig zu erleichtern.

Warum ist Hundeerziehung wichtig?

Manche Hundebesitzer sehen bei der Erziehung ihres Vierbeiners keine große Notwendigkeit. Viele möchten ihren Hund einfach “Hund” sein lassen oder sind einfach selbst zu bequem um sich mit dem Thema aktiv zu beschäftigen, doch dies ist der komplett falsche Weg. Hier tut sich weder Herrchen noch Frauchen etwas Gutes, wenn sie die Hundeerziehung zu kurz kommen lassen, denn wer möchte schon, dass sein Haustier ständig die Kissen zerreißt, die Schuhe annagt, Türen zerkratzt oder beim Gassi gehen ständig an der Leine ziehen und nicht aufs Wort hört!?

Gerade in der Anfangszeit, wenn der beste Freund des Menschen noch ein kleiner Welpe ist, tun sich manche wirklich schwer mit der Erziehung, denn der kleine Wollknäuel ist so lieb und süß, der tut doch niemanden etwas. Jedoch wird in kurzer Zeit aus so einem niedlichen kleinen Welpen ein großer Hund, und damit er nicht zur Gefahr für sich selbst oder andere wird, muss et seine Grenzen kennen, welche er nur durch eine richtige Erziehung gelernt bekommt.
Wer seinen Hund liebt und ihm etwas Gutes tun möchte, der erzieht ihn! Denn nichts mag Ihr Freund mehr wie klare Regel. Hunde sind Rudeltiere und leben instinktiv nach einer Rangordnung, wenn Ihr Hund aber keine Erziehung genießt und somit auch nicht seinen Platz im Rudel kennt, dann ist das Tier unausgeglichen und fühlt sich auch nicht wohl.

Wie fange ich an?

Hundeerziehung bezeichnet man auch als Sozialisation des Hundes und beginnt sofort bei Einzug des neuen Familienmitglieds. Lob und Anerkennung sind die wichtigsten Bestandteile. Bei einem wünschenswerten Verhalten des Vierbeiners erhält er von seinem Hundehalter entweder ein Lob über die Stimme, eine Streicheleinheit oder ein Leckerchen. Diesen Vorgang nennt man positive Verstärkung. Allerdings geht es nicht ohne Korrektur, um störendes Betragen abzustellen. Im schlimmsten Fall kann ein Hund sich, oder andere in große Gefahr bringen. Mit einem energischen „Pfui“ oder „Aus“ wird ein Abbruchsignal gegeben. Das Ignorieren eines Fehlverhaltens, wie das Bellen oder Fiepen hat bei eiserner Konsequenz zum Erfolg geführt. Die Hundeerziehung beginnt im Welpenalter. Von Anfang an muss der Welpe lernen, was er darf und was nicht. Am besten lernt es sich spielersich und das macht Mensch und Hund Spaß.

Der Hundehalter nimmt die Position des Rudelführers ein und mit einem Mix aus Strenge und Verständnis achtet er konsequent auf die Einhaltung seines Willens. An erste Stelle kommt immer das Lob, es motiviert den Hund, die Erziehung gefällt ihm. Der Tierhalter sollte über folgende Eigenschaften verfügen: Autorität, Konsequenz, Geduld, Freundlichkeit und Gelassenheit.
Dann ist es, wesentlich auf die Stimme zu achten. Ein Befehl oder Kommando setzt einen entschlossenen, ein Lob einen zufriedenen und ein Tadel einen unzufriedenen Tonfall voraus. Um seinen Hund zu sozialisieren ist es, wichtig ihn zu verstehen. Er teilt sich einem nicht nur durch Bellen mit, sondern verfügt über eine Körpersprache und diese sollte der Hundehalter begreifen.

Wie schwer ist Hundeerziehung?

Möchte man sich einen Hund als Haustier anschaffen, dann will man natürlich dabei auch, dass der Hund sich brav verhält, gut erzogen ist und tut was man selbst gerne möchte. So wird das Zusammenleben mit dem Vierbeiner erheblich harmonischer und angenehmer für alle Beteiligten. Wer bisher noch keinen solchen Vierbeiner sein Eigen nennen konnte, der wird sich daher ohne Frage auch fragen, wie schwer es eigentlich ist einen Hund zu erziehen und ob man selbst dieser Aufgabe auch wirklich gewachsen ist. Doch die Frage wie schwer ist Hundeerziehung, kann man im Grunde nicht pauschal beantworten. Jeder Hund ist in dieser Hinsicht anders.

Manche Rassen sind schwieriger zu erziehen, bei anderen geht es sehr einfach und ist auch einem Anfänger problemlos möglich und dazwischen gibt es natürlich viele individuelle Charaktere, was man auch berücksichtigen muss. Sich die Hundeerziehung so leicht wie möglich zu machen beginnt also schon mit der Auswahl eines Hundes. Man sollte sich hierfür ausreichend viel Zeit nehmen, damit man dann auch wirklich einen Vierbeiner finden kann, der gut zu einem selbst passt. Wichtig ist auch, zu wissen welche Fähigkeiten man von seinem Hund in der Erziehung erwartet und sich dazu die passenden Hilfen einzuholen. Hundeschulen, Welpenstunden und Trainer gibt es inzwischen sehr viele verschiedene. Hier gilt es eine Auswahl zu treffen, die zu den eigenen Bedürfnissen ebenso gut passt, wie zu dem Hund für den man sich entschieden hat. Stimmen diese Faktoren, dann ist Hundeerziehung sicherlich eine Aufgabe, die man meistern kann.

Was ist zu beachten?

Bei einer guten und konsequenten Hundeerziehung sind folgende Punkte besonders wichtig. Es sind sozusagen die Goldenen Regeln der Hundeerziehung!

Wenn sie Ihren Hund erziehen, dann haben Sie Spaß und Freude daran und übertrage diese auf Ihren Hund. Gehen Sie niemals auf einen Welpen zu, sondern gehen Sie in die Hocke und lassen Sie Ihren Welpen zu sich kommen. Die Hockposition ist hierfür am besten geeignet. Damit sich der Welpe dran gewöhnt Sie anzusehen, verwenden Sie in den ersten Monaten der Erziehung nur optische Befehle, wie z.B. Handzeichen. Ihre Stimme nützen Sie nur für positive oder negative Laute.

Sobald der Welpe Sie anschaut, geben Sie sofort positive Laute von sich, also helle und freundliche Töne. Zeigen Sie dem Welpen dann was Sie möchten.
Sobald der Hund eine Aktion durchgeführt hat, tritt die sogenannte 1-Sekunden Regeln in Kraft. Das bedeutet Sie haben nur eine Sekunde Zeit den Hund für seine Aktion positiv zu loben, oder mit negativen Lauten zurechtzuweisen.

Werfen sie keine Bälle, Stöcke oder Ähnliches, denn dadurch lernt der Welpe nur das unkontrollierte Hinterherrennen. Dadurch wird er vom geworfenen Objekt ausgelöst und nicht von Ihnen. Durch andauerndes Werfen von Objekten wird nicht der Kopf des Hundes gefordert, sondern nur sein Jagdtrieb nach sich bewegenden oder fliehenden Objekten. Dadurch kann ein Hund im schlimmsten Falle nicht mehr zwischen einem geworfenen Stock und einem davonlaufenden Kind oder Jogger unterscheiden. Halten Sie sich zum Beginn des Trainings unbedingt an diese Punkte und Sie werden sehr schnell positive Fortschritte bei Ihrem Hund erkennen!

Wie viel kostet Hundetraining?

Wer mit seinem Hund gerne arbeiten möchte und aktiv an einem Hundetraining teilnehmen will, um verschiedene Ziele zu erreichen, der muss sich hierzu inzwischen mit vielen Fragen auseinander setzen Nicht unerheblich ist dabei natürlich auch die Kostenfrage, denn immerhin möchte man auf der einen Seite ein gutes Training, auf der anderen Seite aber auch nicht unnötig zu viel Geld ausgeben. Die Frage, wie viel Hundetraining kostet, kann man dabei nicht immer ganz pauschal beantworten. Es gibt die Möglichkeit auf einem Hundeplatz zu arbeiten, wo man als Mitglied in einem Verein agiert. Hier liegen die Kosten meistens am niedrigsten, denn man bezahlt neben seiner jährlichen Mitgliedschaft meist nur bei Anwesenheit einen kleinen Obolus, kann dafür aber in alle verschiedenen Kurse und Trainings, die angeboten werden. Hundeschulen hingegen bieten meist einzelne Kurse mit einem Schwerpunkt, beispielsweise Welpenkurse, Junghundegruppen und Stadtkurse. Hier ist es meistens so das der Kurs eine feste Anzahl Stunden umfasst, für die eine entsprechende Gebühr fällig wird.

Eine weitere Möglichkeit ist ein gezieltes Einzeltraining des Hundes mit einem passenden Hundetrainer. Hier wird in der Regel pro gebrauchter Stunde abgerechnet, wobei die Kosten im Durchschnitt am höchsten liegen, man aber dafür auch die gesamte Arbeitszeit komplett die Aufmerksamkeit des Trainers auf sich und seinem Hund weiß. Möglichkeiten gibt es also einige, zwischen denen man je nach seinen Wünschen und dem Budget entscheiden kann, was man selbst gerne möchte.

Richtige Hundeerziehung

Das A und O bei einer stressfreien Hundeerziehung besteht darin, nur mit positiver Verstärkung und ohne Strafe zu handeln. Die Erziehung beginnt direkt im jungen Welpenalter, wenn der Welpe zu ihnen ins Haus zieht. Besonders bei der Welpenerziehung ist Konsequenz aber enorm wichtig. Wenn Sie von Anfang an konsequent sind, gibt es später weniger Probleme.

Hundeerziehung ohne Stress

Von Anfang an muss eine klare Rangordnung bestehen. Das heißt nicht, dass ihr Hund gar nichts mehr darf, sondern lediglich, dass der Hund sich nach seinem Besitzer richtet und nicht anders rum. Dinge wie betteln sollten Sie direkt unterdrücken und auch vom Tisch füttern gilt es zu vermeiden. Ein Hund, der das nie kennengelernt hat, wird auch später nicht am Tisch nach Futter betteln. Sollte er es doch mal versuchen, schicken Sie ihn konsequent auf seinen Platz. Dies ist nicht als Strafe anzusehen, der Hund wird nämlich lediglich auf seinen Rang innerhalb der Familie verwiesen. Das gleiche Prinzip gilt auch bei der Leinenführung. Der Halter sollte immer selbstständig bestimmen, wohin es geht und diese Wahl nicht dem Hund überlassen.

Welpen bringen Sie erste Tricks am besten spielerisch bei. Nehmen Sie ein Leckerlie in die Hand und lassen den Welpen daran schnuppern, er weiß nun, dass er etwas Gutes bekommen könnte. Noch bekommt er das Leckerlie nicht. Nach einiger Zeit wird der Welpe einige Dinge ausprobieren, damit er das Leckerlie bekommt. Wenn er das gewünschte Verhalten zeigt, er setzt sich zum Beispiel hin, sagen Sie “Sitz!” und belohnen ihn mit dem Leckerlie. Wenn Sie dies einige male wiederholen, weiß ihr Welpe schnell Bescheid und kennt das Kommando.

Grundkommandos (Sitz, Platz, Bleib, Aus, Ab) sollten Sie ihrem Hund schon früh beibringen, denn sie erleichtern den Alltag enorm. Falls ihr Hund sie auf Anhieb nicht sofort versteht, werden Sie niemals hektisch oder sogar laut. Dies überträgt sich auf die Stimmung vom Hund. Bei extrem energischen Hunden kann man ihn vor einer Trainingseinheit am besten auf unterschiedliche Wege etwas auspowern. Bei Hunden mit einem ausgeprägten Jagdtrieb eignen sich Suchspiele sehr gut. Dafür verstecken Sie einfach kleine Leckerlie Zuhause oder draußen und erst wenn alles versteckt ist, darf der Hund nach dem Kommando “Such!” suchen. Sobald er das erste Leckerlie gefunden hat, hat er damit auch schnell das Kommando “Such!” abgespeichert.

Hundeerziehung: Bellen kontrollieren

Übermäßiges Bellen kann die verschiedensten Gründe haben, egal ob Rasse-bedingt, Angst oder Stress. Im folgenden zeigen wir Ihnen einige Tipps und Tricks bei der richtigen Hundeerziehung auf, um übermäßiges bellen zu vermeiden. Mit dem richtigen Training können Sie dies nämlich teilweise abgewöhnen.

Rassebedingtes Bellen: So können Sie es verringern

Einige Hunderassen neigen einfach zum bellen und haben sogar Spaß daran. In Maßen sollten Sie ihm dies auch erlauben, immerhin ist es auch ein Kommunikationsmittel des Hundes. Versuchen Sie aber Ihrem Liebling eine Non-verbale Kommunikation auch schmackhaft zu machen, sodass er auf Dauer weniger bellt.

Viele Besitzer kennen das Problem, dass ihr Hund beim Klingeln der Haustür sich richtig ins Zeug legt. Setzen Sie es von nun an konsequent durch: Ihr Hund darf drei mal bellen, danach ist Schluss und Sie maßregeln ihn mit einem deutlichen Kommando.

Sobald er gehorcht, loben Sie den Hund. Dies sollte aber nicht zu überschwänglich und laut geschehen, da der Hund sich sonst zum weiterbellen animiert fühlen könnte. Fängt er trotzdem wieder an zu bellen, geht die Prozedur von vorne los. Ihr Hund sollte schon bald verstehen, was Sie von Ihm wollen. Bei manchen geht es schneller, einige brauchen länger.

Bellen aus Wachsamkeit oder Langeweile

Hunde, die aus Langeweile und Unterbeschäftigung zum bellen neigen, kann man schnell erziehen. Beschäftigen Sie ihren Hund! Machen Sie lange, ausgedehnte Spaziergänge, auch mal andere Routen, als ihre übliche. Fahren Sie mit dem Vierbeiner an unbekannte Orte. Bringen Sie ihm Tricks bei oder versuchen Sie sich an einer Hundesportart wie Agility, damit der Hund müde wird und zuhause nicht aus Langeweile wieder anfängt zu bellen.

Hunde die aus Wachsamkeit bellen, sollten ihren Schlaf- und Ruheplatz nicht unbedingt an der Haustür oder dort haben, wo viel Trubel herrscht. Lassen Sie den Hund in einem ruhigeren Raum, wo er etwas von der Außenwelt abgeschottet ist, so beruhigen sich aufgehetzte Gemüter besser. Oft hilft es auch, ein Radio leise im Hintergrund laufen zu haben. So konzentriert der Hund sich nicht nur auf Umgebungsgeräusche, auf die er anschlagen könnte.

Hundeerziehung: Beißen

Es gibt viele Möglichkeiten Hunde zu erziehen. Viele Hundeschulen bieten einen Service an, Hunde jeden Alters diverse Dinge anzueignen.

Meiner Meinung nach ist es jedoch schwer einem erwachsen Tier neue Dinge beizubringen. Gerade was das Beißen angeht. Hunde sollten von Klein auf daran gewöhnt werden, dies nicht zutun. Selbst wenn ein kleines Knabbern, bei Welpen relativ normal ist. Nur sollte dies so früh wie möglich abgewohnt werden. Ist der Hund dann schon etwas älter, wird eine Abgewöhnung sehr schwierig. Zudem kann ein erwachsener Hund, der beißt, sehr gefährlich für sein Umfeld werden.

Fangen wir erstmal an wie man den Hund von klein auf dazu erzieht nicht zu beißen. Man sollte natürlich viel Geduld mitbringen.

Es sollte Folgendes beachtet werden:

Wichtig ist vor allem eine hohe Konsequenz bei allem was getan wird, denn was einem Hund einmal erlaubt wird, das merkt er sich. Dann sollte darauf geachtet, werden dass im Fall eines Bisses dem Hund gezeigt werden muss, dass ein Biss Schmerzen verursacht. Dies kann z.B. mit einem lauten “Nein” verdeutlicht werden.

Sollte sich danach nichts ändern , muss das Herrchen den Raum verlassen. Somit wird der Hund betraft. Nun muss darauf geachtet werden, ob die weiteren Bisse weniger hart ist. Sollte dies der Falls sein muss dem Hund nun gezeigt werden, dass er gar nicht beißen darf. Damit muss immer dieses konsequente “Nein” durchgeführt werden.

Wenn der Hund darauf reagiert und sich daran hält, sollte der Hund mit Leckerlies oder Streicheleinheiten belohnt werden. Am optimalsten wäre noch das Kommando “Aus” dem Hund beizubringen. Hierbei sollten Leckerlies in die offene Hand genommen und dem Hund hingehalten werden. Wenn er nach dem Kommando “Aus” nicht an die Hände geht, bekommt er die Leckerlies. Somit, lernt der Hund, dass er bei diesem Kommando den Händen nicht zu Nahe kommen darf. Und damit kann auch dem Hund kurz vor einem Biss signalisiert werden, dass er nicht darf.

Dies sind nur kleine Tipps, welche keine Versprechungen enthalten. Am optimalsten wird ein Tier in einer Hundeschule erzogen. Mit der richtigen Hundeschule ist es sicher, dass dem Hund das Beißen ohne Probleme abgewöhnt wird.

Hundeerziehung: Stubenrein

Viele Hundefreunde wissen was auf sie zukommt, wenn es endlich soweit ist und der kleine, süße, putzige, Welpe endlich einzieht. Neben ganz vielen Kuscheleinheiten und Erkundungen des kleinen Lieblings rund um Haus und Garten, steht irgendwann nach kurzer Zeit, ein etwas unangenehmer Teil bevor: Der kleine Welpe muss mal und kennt natürlich in seinen jungen Lebenswochen das Wort “Stubenreinheit” überhaupt nicht. Dies kann in Familien schnell zum Problem werden, denn es kommt kein Hundebesitzer darum herum, anfangs die Hinterlassenschaften des neuen Familienmitgliedes wegzumachen und zu putzen.

Wie wird mein Welpe stubenrein?

Die Erziehung in Sachen Stubenreinheit muss sofort nach dem Einzug beginnen, denn der kleine Schatz muss lernen, seine Notdurft im Garten zu verrichten und sonst nirgendwo anders. Die Welpen, die erst mit circa einem Jahr ausgewachsen sind, müssen natürlich anfangs auch häufiger zur Toilette, als erwachsene Hunde. Ältere Hunde können den nahenden Toilettengang länger halten und auch mal warten, wenn der Besitzer nicht sofort merkt, dass der Hund raus muss.

Anfangs, wenn der Welpe eingezogen ist, sollte jeder Hundebesitzer konsequent jede Stunde mit seinem kleinen Schützling hinaus ins Freie gehen, ihn direkt auf den Rasen zu setzen. Sobald der Welpe auf den Rasen gemacht hat, muss er ausgiebig gelobt werden. Damit wird dem Welpen sofort von Beginn an suggeriert, dass Stuhlgang und Pipi draußen, toll ist und er dafür ein Lob samt Leckerli erhält! Doch das Malheur im Wohnzimmer wird Ihnen anfangs leider trotzdem nicht erspart bleiben. Bitte machen Sie die Hinterlassenschaft Ihres Welpen immer dann weg, wenn der Welpe es nicht sieht. Setzen Sie Ihren Wonneproppen auch umgehend nach jedem Toilettengang im Haus direkt hinaus in den Garten, dadurch verbindet er den Toilettengang auch damit, es draußen zu machen.

Es bringt nichts, den Welpen lautstark auszuschimpfen und Schläge sind in allen Bereichen der Hundeerziehung absolut unerwünscht und verunsichern Ihren Hund nur. Haben Sie viel Geduld und halten Sie stets am Programm fest, Ihren Hund regelmäßig in den Garten zu setzen und ihn nach der Notdurft überschwänglich zu loben. Sie werden sehen, Ihr Welpe wird schneller stubenrein werden, als zunächst gedacht!

Wie oft soll ich Gassi gehen?

Gassi gehen – so viel Freilauf braucht Ihr Vierbeiner: Hunde brauchen Bewegung, um ausgeglichen und gesund zu bleiben. Sie wollen sich austoben und spielerisch von ihrem Rudelführer gefordert werden. Wie viel das im Einzelfall tatsächlich ist, hängt von drei Faktoren ab:

1. Rasse

Je nach Hunderasse reicht einem Vierbeiner morgens und abends eine “Runde um den Block” oder er braucht Spaziergänge von täglich nicht unter drei Stunden. Für gemütlich veranlagte Menschen kann ein Dackel, Malteser oder Chihuahua der passende Begleiter sein. Will man als Hundehalter selbst aktiver werden, oder hat sogar geplant, mit dem Hund im Verein zu trainieren, stehen andere Rassen zur Wahl. In diesem Fall wäre etwa ein Border Collie, ein Golden Retriever oder ein Schäferhund ideal.

2. Alter

Neben der Rasse hat natürlich das Alter des Hundes großen Einfluss auf seinen Bewegungsdrang. Genauso wie Kinder scheinen junge Hunde ein Übermaß an Energie zu besitzen. Die Welt wird erkundet und erobert. Grenzen müssen ausgelotet und Rangordnungen geklärt werden. Junghunde fordern ihren Besitzer sehr intensiv. Sie müssen erst lernen, wie man sich als Mitglied im Haushalt unter den Zweibeinern benimmt.

Mit zunehmendem Alter lässt der Bewegungsdrang langsam nach. Besonders wenn Erkrankungen des Bewegungsapparates auftreten.

3. individueller Charakter

Genau wie unter uns Menschen gibt es innerhalb der einzelnen Hunderassen individuelle Charaktere, die aktiv und geistig rege veranlagt sind und es gibt Vierbeiner, die es lieber ruhig und langsam angehen.

Bevor man das neue Familienmitglied mit nach Hause nimmt, sollte man sich im Tierheim oder dem Züchter genau über das einzelne Tier und dessen Bedürfnis nach Auslauf informieren. Anschließend sollte man ganz ehrlich überlegen, ob man diese Zeit dauerhaft erübrigen kann und möchte.

Wie werde ich Rudelführer?

Das oberste Mitglied im Rang zu werden ist gar nicht so schwer. Ihr Hund braucht vor allem drei Dinge um ein zufriedenes und ausgeglichenes Leben bei seinem Menschen zu führen. Auslauf, Disziplin und Zuneigung sind die Schlüsselwörter. Ihr Hund braucht täglichen Auslauf um seine aufgestaute Energie los zu werden. Manche Rassen, wie zum Beispiel Windhunde, brauchen einen langen Auslauf um sich aus zu powern, anderen wiederum reicht ein kürzerer Spaziergang. Hier gilt es auf Ermüdung und Erschöpfung des Hundes zu achten, wird er von selbst langsamer hat er vermutlich genug Auslauf bekommen. Ist der Hund nicht mehr von Aufregung und Bewegungsdrang blockiert, wird die Sache mit der Disziplin sehr einfach.

Hunde wollen sich von Natur aus lieber unterordnen, als den Rudelchef zu spielen. Zeigen Sie ihm Grenzen, die er nicht überschreiten darf und halten Sie diese auch strikt ein. Ihre Körperhaltung ist dabei sehr wichtig. Das Tier wird es merken wenn Sie in sich einsinken oder sich klein machen. Richten Sie sich auf, nehmen Sie die Schultern zurück und geben klare Kommandos. Ist der Hund aufgeregt, belohnen Sie ihn nicht mit Streicheleinheiten, sondern disziplinieren Sie sein Verhalten mit Ignoranz. Bekommt der Hund keine Aufmerksamkeit wird er sich schnell beruhigen. Eine ruhige und gehorsame Haltung des Hundes erkennen Sie daran, dass der Hund das Maul öffnet, sich hinsetzt- oder legt und den Kopf leicht senkt. Die Rute des Tieres sollte nun auf Halbmast stehen. Hat er diese Haltung eingenommen, dann belohnen Sie ihn mit Zuneigung und Streicheleinheiten, Massage oder geeigneten Leckerchen.

Wie lange sollte ein Hundetraining am Tag sein?

Tägliches Training, darüber ist sich erfahrene Hundehalter und Trainer einig, ist wichtig im Zusammenhang mit der guten Erziehung Ihres Hundes. Aber wie lange sollte so ein tägliches Training sein? Hier lässt sich pauschal keine Zeitangabe machen, denn kommt es doch letztlich auf Ihren Hund an. Im Besonderen ist hier natürlich nicht nur der Charakter Ihres Hundes, sondern auch sein Alter und seine derzeitige Verfassung zu beachten. Während der kleine Welpe auf spielerische Weise sehr schnell lernt, werden Sie bemerken, dass die Ausdauer noch nicht ausreichend vorhanden ist. So wird der kleine Welpe schnell müde und benötigt eine Pause. Hingegen ein ausgewachsener und erfahrener Hund ist schon geübt und bringen wesentlich mehr Ausdauer fürs Training mit, sodass Sie hier, die eine oder andere tägliche Trainingseinheit drauflegen können.

Sorgen Sie für Freude beim Training! Generell aber gilt, dass auch Ihr Hund beim Lernen und Trainieren eine große Konzentration an den Tag legen muss. Diese Anspannung sollten Sie immer wieder unterbrechen mit kleinen Spiel- oder Kuscheleinheiten. Ihr Hund wird es Ihnen mit einer großen Lernbereitschaft und Freude am Lernen danken.

Was Sie absolut beherzigen sollten: Mal davon abgesehen, dass Ihr Hund genauso wie Sie selbst nach dem Essen nicht unbedingt die größte Konzentrationsfähigkeit als auch Bewegungsvielfalt besitzt, besteht beim Unkontrolliertem herumtollen die Gefahr einer Magendehnung, die es zu vermeiden gibt. Des Weitern werden Sie, Ihren satten Hund, wohl kaum mit kleinen Leckerbissen zur Belohnung locken können. Und wenn das Training für Sie als auch für Ihren Hund am schönsten ist, sollten Sie das Training beenden, denn so verbindet Ihr Hund das Training mit einem angenehmen Gefühl und freut sich auf die nächste Trainingseinheit.

Hundetraining: Wie oft?

Wer einen Hund sein Eigen nennen kann, der möchte diesen natürlich auch so gut wie möglich erziehen und dabei je nach dem welche Wünsche vorhanden sind, verschiedene Ziele erreichen. Die Frage die sich dabei stellt ist, wie oft man sein Hundetraining durchführen sollte, damit man auf der einen Seite schnelle Erfolge beim Hundetraining sehen kann, es auf der anderen Seite aber auch nicht zu viel für den Hund ist und dieser weiterhin mit Spaß mitarbeitet. Hier die richtige Balance zu finden scheint manchmal gar nicht so einfach. Wichtig ist beim Hundetraining neben der Häufigkeit vor allem auch, das ausreichend viel Abwechslung geboten wird und der Hund nicht immer nur die gleichen Inhalte abgerufen bekommt.

Wechselt man zwischen den Übungen die man macht, dann kann man von einem Mal die Woche bis hin zu täglich eigentlich so oft am Hundetraining arbeiten, wie man dies gerne möchte. Wichtiger als die Häufigkeit innerhalb der Woche ist, dass die einzelnen Einheiten nicht zu lang dauern, damit der Hund auch Pausen hat und seine Konzentration nicht verloren geht. Zudem kann man im täglichen Leben oftmals viel vom Hundetraining einbauen, denn schon zuhause gibt man dem Hund häufiger Kommandos und auch beim Gassi gehen wird man diese jeden Tag mehrfach üben und wiederholen. Konzentriertes Training auf dem Hundeplatz und in verschiedenen Kursen kann man dann auf eine Dauer von höchstens einer Stunde pro Einheit beschränken, wobei auch hier kleine Spielpausen sehr wichtig für den Hund sind.

Wie bringe ich meinem Hund Kommandos bei

Hunde sind von Natur aus neugierig und verspielt. Sie lernen unheimlich gerne neue Dinge, wenn man die Sache richtig angeht. Zuerst muss man sicher sein, dass man die Aufmerksamkeit des Tieres hat. Dies geht am besten nach dem Spaziergang, da der Hund nun keine angestaute Energie mehr hat. Total erschöpft sollte er allerdings auch nicht sein, denn dann kann auch der lernfähigste Hund sich nicht mehr konzentrieren. Haben Sie seine Aufmerksamkeit, so nutzen Sie seine natürlichen Instinkte.

Welpen drücken mit ihren Pfoten gegen die Säugung der Mutter wenn sie trinken. Halten Sie ihm also ein Leckerchen in der geschlossenen Faust vor die Nase, wenn er sitzt. Er wird nach kurzer Zeit versuchen, die Faust mit der Pfote zu öffnen. Belohnen Sie dieses Verhalten indem Sie ihm das Lecker geben. Wollen Sie, dass er sitzt, so halten Sie ihm ein Leckerlie über die Nase. Geht die Nase hoche, so geht meist der Hintern zu Boden. Aus dieser Position können Sie ihm problemlos beibringen sich hinzulegen. Führen Sie ein Leckerchen von seiner Nase gerade zum Boden. Legt er sich hin, belohnen Sie ihn mit dem Leckerchen. Ein Highlight ist, wenn der Hund Männchen macht. Halten Sie ihm aus der sitzenden Position heraus ein Lecker über die Nase und bewegen Sie es ein paar Zentimeter nach oben. Der Hund wird versuchen dem zu folgen und sich dabei auf die Hinterbeine stellen/setzen. Bei jeder Aktion sollten Sie ein sprachliches Kommando dabei sagen. Dann führt der Hund die gewünschte Aktion bald auch auf Kommando hin aus.

Hundetricks: Männchen beibringen

Den Trick Männchen machen üben Sie am besten aus dem Kommando “Sitz” heraus. Mit einem Leckerlie gehen Sie über die Nase nach hinten hinweg, mit einem Abstand von circa 5-10 Centimeter. Falls der Abstand größer wäre, neigen viele Hunde dazu, nach dem Leckerlie zu springen. Belohnen Sie auch schon kleine Erfolge, ihr Hund wird es dann schneller verstehen. Dazu gehört auch schon, wenn der Hund den Kopf nach oben neigt und sein Gewicht nach hinten verlagert. In der Übungsphase sollte man auf ein gesprochenes Kommando verzichten, noch kann der Hund damit nichts anfangen. Am Anfang sollten Sie also lieber nur mit Handzeichen kommunizieren.

Pro Übungseinheit sollten Sie die Übung circa drei-fünf wiederholen und diese Übungseinheiten über den Tag ungefähr drei mal durchführen. Jeder Hund lernt unterschiedlich schnell. Einige Hunde haben den Dreh nach wenigen Einheiten raus, andere brauchen viele Tage. Egal wie lange es dauert, der Hund muss lernen, sein Gewicht auf den Hinterpfoten sitzend auszubalancieren und die Vorderpfoten anzuziehen. Üben Sie solche Kunststücke zuerst Zuhause und in gewohnter Umgebung, hier ist die Ablenkung nicht so groß. Sobald ihr Hund den Trick zuhause sicher beherrscht, kann man die Schwierigkeit leicht erhöhen und ihn auch draußen ausführen. Dazu kann in einem weiteren Schritt vielleicht sogar noch mit zusätzlicher Ablenkung geübt werden. Dazu gehören zum Beispiel, dass andere Personen in der Umgebung sind, vielleicht sogar auch mit anderen Hunden. Als letzten Schritt sollten Sie dazu gehen, dass ihr Hund das Kommando länger hält und ausführt.

Hundeerziehung: Hund alleine lassen

Nachdem ein Welpe oder ein älterer Hund bei Ihnen eingezogen ist, geht es in erster Linie darum, das neue Familienmitglied langsam und sanft an diverse Abläufe, die in jeder Familie verschieden sind, zu gewöhnen!

Die ersten Tage nach dem Einzug eines Hundes sind meist sehr turbulent und man möchte keinen Schritt ohne den süßen Vierbeiner machen. Nach kurzer Zeit muss man den Hund aber auch daran gewöhnen, dass er auch über kurze Zeit auch einmal alleine sein kann. Für viele Hunde bricht da die Welt zusammen, sie können nicht verstehen, weshalb die Tür geschlossen wird, ohne sie mitzunehmen. Doch leider kann der kleine Liebling nicht überall hin mitgenommen werden. Hunde sind beim Einkaufen in Lebensmittelgeschäften unerwünscht, des Weiteren ist es nicht gut Hunde mitzunehmen und längere Zeit im Auto zurückzulassen. Im Sommer kann dies sogar zur Todesfalle für Ihren Hund werden.

Ein Hund muss langsam daran gewöhnt werden, mehrere Stunden allein zu sein. Bitte beginnen Sie erstmal mit kurzen Abwesenheitszeiten und steigern Sie dies langsam. Anfangs wird der Kleine jämmerlich jaulen oder bellen, dem sollte keine Beachtung geschenkt werden. Reden Sie auf Ihren Vierbeiner ein, bevor Sie das Haus verlassen. Sobald Sie zurückkommen und Ihr Hund sich lautstark freut, gehen Sie zu ihm und loben ihn und geben gleich ein Leckerchen hinterher! Steigern Sie dann Tag für Tag die Zeit, in der Sie außer Haus gehen, langsam. Belohnen Sie Ihren Hund danach auch gerne mit einem ausgedehnten Spaziergang. Innerhalb kürzester Zeit, wird sein Bellen und Jaulen versiegen, denn er weiß, dass Sie wiederkommen.

Tipps zur Hundeerziehung

Man nennt ihn den “besten Freund des Menschen” – doch ob unsere treuen, tierischen Begleiter sich zu unserem besten Freund entwickeln oder nicht, liegt in unserer Hand und ist eine Frage der richtigen Erziehung! Ein paar goldene Regeln und hilfreiche Tipps gibt es für die erfolgreiche Hundeerziehung:

Die Rangordnung!

Holen wir uns einen Hund ins Haus, wird dieser als Familienmitglied betrachtet. Das sollte auch so sein, denn aus der Sicht des Hundes ist dies fast genauso – der kleine, feine Unterschied allerdings ist jener, dass der Hund als hundertprozentiges Rudeltier die Familie als sein Rudel betrachtet. Rudel = Familie. Innerhalb der Familie ist eine gewisse Struktur und Rollenverteilung einfach notwendig, um einen geordneten Alltag zu führen und so braucht auch der Hund eine gewisse Position in seinem Rudel. Das wichtigste in dieser Hinsicht ist, dass der Hund stets in dem Bewusstsein lebt, dass jedes menschliche Wesen der Familie im Rudel höher gestellt ist als er selbst. Für uns als Mensch und Hundebesitzer bedeutet das, dass eine gewisse Portion Durchsetzungsvermögen und Autorität sehr wichtig sind – man muss die Hierarchie festlegen, um nicht Gefahr zu laufen, dass der Hund seine Grenzen überschreitet. Hierbei müssen wir Hundebesitzer ein erhöhtes Augenmerkmal auf kleine, alltägliche Situationen werfen, die man niemals (auch nicht in Ausnahmefällen) nachlässig angehen sollte:

Der Erste sein!

…das ranghöhere “Rudeltier” sollte stets das erste sein, das beispielsweise eine Tür durchquert, den Raum verlässt oder auf eine Stufe steigt. Wir als Menschen sollten immer ungehindert den Vortritt haben und unser Hund muss uns nachfolgen. Wenn dies immer konsequent so praktiziert wird, gewöhnt sich der Hund daran, “der Zweite” zu sein.

“Futterstelle”

…in einem Rudel darf der in der Hierarchie höhergestellte immer zuerst “Futter fassen”. Das heißt aber, dass wir als Menschen, während wir unser Mahl verspeisen, auch nicht zeitgleich dem Hund den Napf servieren dürfen. Ein gemeinsames Essen bleibt den Rudelführern vorbehalten, der Hund sollte immer erst nachdem wir fertig sind SEIN Essen bekommen und dies auch immer an einer vorgesehenen Futterstelle.

Das Kommando haben!

Das Kommando zu haben bekräftigt nicht nur unser Ansehen als RudelführerIn, sondern ist auch wichtig, damit der Hund gefordert bleibt. Die Erziehung beginnt am ersten Tag, an dem ein Hund ins Haus kommt und gewisse Kommandos und Befehle (wie das übliche “Sitz” oder “Platz”, aber auch andere Variationen wie “Bleib”, eventuell bis hin zu kleinen Kunststückchen) sollten unbedingt antrainiert werden. Das fördert die Konzentration des Hundes und ist für den Alltag sehr sinnvoll!

Hundeerziehung Schritt für Schritt

Hunde lernen viel von anderen Hunden und Rudeln. Sie sollten ihrem Hund also schon als Welpe den Umgang mit anderen Hunden ermöglichen. Die älteren Tiere werden Ihnen eine Menge Arbeit bei der Erziehung abnehmen. Beobachten Sie das Verhalten des älteren Tieres gegenüber dem Welpen und verhalten Sie sich zu Hause auch so. Ein kurzes greifen an den Hals des Hundes von der Seite imitiert ein Schnappen. So korrigieren Sie unerwünschtes Verhalten des Tieres. Ist der Hund aufgeregt, so ignorieren Sie ihn am besten. Er wird sich schnell beruhigen und Sie können sich ihm wieder zuwenden. Bevor Sie mit dem Hund arbeiten möchten, gehen Sie mit ihm spazieren und bieten ihm genügend Auslauf. So gewährleisten Sie dem Tier ein ruhiges und ausgeglichenes Verhalten. Nimmt der Hund eine gehorsame Haltung an, können Sie mit der Erziehung beginnen.

Die richtige Haltung erkennen Sie daran, dass der Hund sich hin setzt oder legt, das Maul öffnet, die Rute auf Halbmast stehen hat und den Kopf leicht senkt. Wenn Sie ihn füttern, ist darauf zu achten, dass Sie ihm das Futter erst hinstellen, wenn er den futter gebenden Menschen ansieht und nicht das Futter selber. Nehmen Sie den Napf auch mal wieder weg und korrigieren Sie gegebenenfalls unerwünschtes Verhalten, wie zum Beispiel knurren, mit einem kurzen Griff an den Hals. Der Hund muss verstehen, dass er nicht der Herr über das Futter ist, sondern der Mensch. Wenn Sie zum Gassi gehen das Haus verlassen wollen, gehen Sie als erster durch die Tür. Der Hund hat ihnen zu folgen. So machen Sie ihm deutlich, dass Sie die Situation unter Kontrolle haben. Fixiert der Hund sich auf etwas zu sehr, wie etwa auf andere Tiere oder Gegenstände, reißen Sie ihn aus seinen Gedanken heraus. Das macht man am besten, indem man ihn am Hinterteil mit dem Fuß oder dem Knie anbufft. Die drei wichtigsten Dinge bei der Erziehung eines Hundes sind Auslauf, Disziplin und Zuneigung. Hatte der Hund genug Auslauf, verliert er Aufregung und Angespanntheit. Nun kann man ihn am besten disziplinieren und erziehen. War der Hund gehorsam und unterwürfig so sollte man ihn mit Zuneigung belohnen. Streicheleinheiten und Zuwendung sind ebenso wichtig wie Bewegung und Korrektur. Hilfe finden Sie auch bei einer ortsansässigen Hundeschule, wo Trainer Ihnen helfen können, bestimmte Defizite und unerwünschte Eigenheiten des Hundes abzulegen. Die Hundeschule ist doppelt förderlich, da der Hund hier auch auf andere Hunde trifft und sein Sozialverhalten fördern kann.

Weitere Informationen:

Inhalt: Was Sie über das Hundetraining wissen sollten!